Teil eines Werkes 
2. Band (1825)
Entstehung
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daß es ihm ſchon jezt nicht ſelten an Geld fehlte und der Doctor zuweilen aus der Noth helfen mußte; zur Dankbarkeit verſprach er ſeine Stimme dafuͤr. Um aber des lieben Neffen ganz gewiß zu ſeyn, nahm ihn der Doctor in ſeinem Wagen mit. Waͤhrend der erſten Tage hatte La Moriniére ſeinen Onkel auf's thatigſte bei ihren gemeinſchaftlichen Be⸗ kannten unterſtuͤzt; er war gerennt und gelau⸗ fen; aber den Tag vor der Eroͤffnung des Wahleollegiums ließ ihn der Herr Unterpraͤfect plotzlich zu ſich rufen und zeigte ihm einen Brief vom Kriegsminiſter, in welchem die Rede davon war, daß man nicht abgeneigt ſey, den Sohn zum Capitain zu ernennen, wenn ſich der Vater dagegen wieder gefͤllig zeigen wolle, und—

la Moriniére war natürlich ein zu guter Vater,

um nicht den Onkel fuͤr den Sohn aufzuopfern. Dies war aber nicht der einzige Kummer, den der Doctor empfand. Ein alter Dorfbader, ein ehemaliger Freund und Schuͤtzling von ihm, der ſonſt wie St. Firmin noch in der Gegend practicirte, unter deſſen Augen zur Ader ließ, ſchroͤpfte, amputirte, die Menſchen purgirte

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