Teil eines Werkes 
2. Band (1825)
Entstehung
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ge näher die Zeit zur Erbffuung der Wahl⸗ collegien heranruͤckte, jemehr kamen die Koͤpfe in Gährung; ſchon waren alle Gaſchoͤfe der Stubt mit Froinden überfüllt; faſt jeder Ein⸗ wohner hatte außerdem einen Bekannten aus den umliegenden Dörfern, oder Flecken im Quar⸗ tier. Es gewährte einen eignen Anblick an den Wirthstafeln oder in den Geſellſchaftszim⸗ mern der Privatperſonen, die Menſchen von den verſchiedenſten Anſichten vereinigt zu ſehen, zu ſehen, wie hler ein Jeder ſeine Intriguen und Cabalen in Gegenwart anderer, gerade entgegen⸗ geſetzter Intriguen und Cabalen ſpann. Da et⸗ blickte man auf einer Seite den Unterpraͤfecten, den Präſidenten des Wahleollegiums und Herrn Duͤbrocard, der erſt kuͤrzlich ein Miniſterieller geworden wak, ferner die ausgeſendeten Agen⸗ ten, und alle Angeſtellten in Bewegung, denn jeder Subaltern beſtrebte ſich, Jeinen Eifer in Gegenwart ſeiner Vorgeſezten zu zeigen; auf der andern Seite ſah man Herrn St Firmin und alle Liberale, alle Unabhäͤngige der Ge⸗ gend, Buͤrger, Kaufleute, Paͤchter, kleine Guths⸗ beſitzer und dergleichen, in eben ſolcher Bewe⸗