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von ſeiner kleinen Stadt lebte ein gewiſſer Herr Morumbert zurůckgezogen auf ſeinem Gute und, wie es ſchien, ganz dem Landbau ſich widmend. Während den drei oder vier Jahren, welche Georg in ſeiner Heimath zubrachte, hatte er
mehrmals Gelegenheit gehabt, mit ihm zu ſpre⸗ chen, und er bemerkte daß er ein eben ſo ehrli⸗
cher als verdienſtboller Mann war. Aber auch
Morambert ſchäzte Georg. Während fäſt die ganze Stadt ſich uber die Gutmuͤthigkeit des Lezteren, die man Albernheit nannte, luſtig
machte, hatte Morambert die Achtung, welche
ihm der junge Mann bezeigte, mit einem glei⸗
chen Gefuͤhle erwiedert. Unter der Hand hatte
ſich Georg nach den nähern Lebensumſtanden
ſeines Bekannten erkundigt. Es iſt ein alter Ausſpruch: daß nichts einfacher zu ſeyn pflegt,
als das Leben eines guten Menſchen, und wirk⸗
lich war dies auch hier der Fall; da war kein
Lärm, keine verſchlungenen Ereigniſſe, keine
Charlatanerie und folglich auch kein Scandal
und kein großer Ruf. Aber mitten unter den
Unruhen und den politiſchen Kaͤmpfen, und wenn
ein Volk wechſelsweiſe dem Despotismus der
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