Teil eines Werkes 
2. Band (1866)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

146

indeß, daß er auch nur die zuvor ſchon angedeutete Nothwendigkeit einer neuen Spende dem Grafen noch⸗ mals in Erinnerung rufen wollte.Ja, Herr Graf, das hilft nun ſchon Alles nichts, warf er mit einem aber⸗ maligen frechen Lachen ein;gut Ding will Zwang lei⸗ den und ein günſtiger Erfolg kann nie zu theuer bezahlt werden.

Kerl, was unterſteht Er ſich! fuhr der Graf auf.

Wer? Ich? Peſtedieu! das iſt nicht übel. Da denke ich nun Wunder, wie der Herr Graf mich loben und welche Belohnung mir derſelbe ſpenden werden und ſoll mich nun mitKerl undEr tractiren laſſen. Frei⸗ lich, es iſt nun ſchon mit den großen Herren mein Leb⸗ tag nicht anders geweſen und ich hätte das am Ende gleich wiſſen können. Indeß wenn der Herr Graf meiner Dienſte ferner entrathen können, mir ſoll's ſchon recht ſein. Die Geſchichte, in welche ich mich da für denſelben ein⸗ gelaſſen habe, hat mir ohnedies ſchon lange ſchwer auf dem Herzen gelegen. Einmal habe ich deswegen ſchon bei einem Haar meinen Hals in der Schlinge gelaſſen, und jetzt bei der Zauberaffaire kann ſchließlich für mich vielleicht noch weit Schlimmeres herauskommen.

Die von dem Grafen ihm zugeworfene Börſe beſ⸗ ſerte anſcheinend ſeine einmal erweckte üble Laune nur um ein Geringes.Ein Wort für tauſend, murrte er.