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erhabenen Vetter ſondire und dafern er ihn zu der ihm zugedachten Rolle geneigt finde, ihn des Beiſtandes der ungariſchen Krone verſichere. Sezema hatte ſich zu die⸗ ſer Sendung auf das bereitwilligſte verſtanden, und Ladislaus ihn nun wie eine Geſandtſchaft von Herrſcher zu Herrſcher mit reichem Gefolge und koſtbaren Geſchen⸗ ken für Zawiſch und deſſen Gemalin Kunigunde aus⸗ gerüſtet.
An der Spitze dieſer Geſandtſchaft war Sezema denn nun in Prag angekommen. Als er auf der mähri⸗ ſchen Straße ſich dem herrlichen Königsſitze genaht, hatte er ſein Gefolge Halt machen laſſen und war allein auf den Berg, an deſſen Seite ſich die Straße hinzog, hinaufgeritten, um von ſeinem Scheitel nach ſo langer Abweſenheit zum erſten Male wieder die theure Stadt in ihrer ganzen Pracht and Größe zu überſchauen und zu begrüßen.
Nach dem Zwiſchenfall im Hohlwege war er wieder
zu ſeinem Gefolge, einer großen Zahl prächtiger unga⸗ riſcher Reiter mit einer Koppel wunderſchöner Roſſe ohne Reiter, geſtoßen, und unter großem Volkszulauf
in die Stadt eingeritten, in welcher die weiten Räume
des„Roſenhauſes,“ die erſt neuerdings alſo genannte
Herberge der Witkowetze, die Ankömmlinge aufnahmen.


