Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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Mächte, welchen Schutz unwirkſam zu machen nicht das Werk von Togen oder Wochen, ſondern von Monden wenn nicht von Jahren iſt. Jetzt verlaßt dieſen Ort, Ihr Herren, denn ich empfinde es an dem unruhig werdenden Waſſer, daß Kaſcha Eurer Nähe ledig ſein will.“

Wirklich warf jetzt der See Fleine Wellen auf, ſo daß der Nachen der Zauberin zu ſchaukeln anfing.

Zbiſlaw wollte noch eine Frage an ſie richten, aber ſie deutete ihm ernſt zu ſchweigen und zu gehen. Langſam verließen die beiden Herren die Telle.

Mit höhnender Miene blickte ihnen Rufalka nach, und als ſie im Dunkel des Waldes verſchwunden waren, ſprach ſie vor ſich hin:„Ihr thörichten Schelme, zieht hin mit Eurer ohnmächtigen Wuth gegen den Mann, dem Ihr nicht werth ſeit die Schuhriemen zu löſen. Nicht weil Ihr es wollt; und nicht weil ich ihn haſſe wird er fallen, ſondern fallen wird er durch die eigene Größe, und die Kleinheit Deſſen, dem ſeine Größe dient. Ich bin nur ein Werkzeug der Nothwendigkeit; meine Zauberkraft beſteht nur darin, daß ich Urſache und Wir⸗ kung erkenne. Neid, Argwohn und Mißachtung ſind die herrſchenden Mächte in den Herzen kleiner Seelen ge⸗ genüber den großen, und noch nie hat ein großer Geiſt Dank von Kleinen geerntet, für die er ſich geopfert. Un⸗

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