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von Citiz, Andreas von Kamcihora und Hroznata von Huſitz, werden wir auf Krumau begegnen. Mit letzterem, der ſchon ſeit acht Tagen auf Kru⸗ mau weilte, finden wir den Burgherrn vor der Ankunft ſeiner Gäſte in einem Geſpräche, das nichts von dem Zwecke der bevorſtehenden Verſammlung ahnen ließ. Doch bevor unſer Ohr das Geſpräch belauſcht, verlangt das Auge ſich an der Erſcheinung der beiden Männer zu ſät⸗ tigen. Zäwis, der ältere von beiden, war ein Mann von mittelgroßem kräftigem Wuchs; auf breiter, wohlgeform⸗ ter Schulter erhob ſich ein runder Kopf mit höchſt aus⸗ drucksvollem, ſtarkgebräuntem Geſicht. Die Stirn war von ungewöhnlicher Höhe, die durch den ſpärlichen dunkel⸗ braunen Haarwuchs noch beträchtlicher erſchien, als ſie war. Unter einem Paar ſchwarzer, faſt in einander flie⸗ ßender Brauen glänzten ein Paar braune, durchdringende Augen, die, zumal in der Verbindung mit einer kühn⸗ gebogenen Naſe, etwas Adlerartiges hatten. Den kleinen, faſt mädchenhaften Mund mit purpurothen Lippen be⸗ ſchattete ein brauner voller Bart, der auch die kräftige, entſchiedene Kinnbildung verhüllte. Er trug ein ſchwarzes, mit goldenen fünfblättrigen Roſen geſticktes langes Falten⸗ gewand, welches ein breiter Gürtel von weißem Atlas, reich mit bunten Edelſteinen, vorn mit einer großen fünf⸗ blättrigen Roſe aus lauter Rubinen beſetzt, unter der


