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oder arm ſind, und wirſt Dich mit der Welt aus⸗ ſöhnen, wie ſie eben iſt. Ich will nicht ſagen, daß Alles in ihr iſt, wie es ſein ſoll; aber daß es ſo ſchlimm in ihr ſteht, wie es der Fall, iſt meiſt die Schuld Derer, die die Verbeſſerung der Welt am verkehrten Ort anfangen, nämlich an dem, was draußen, ſtatt an dem, was in ihnen iſt. Finge heut' alle Welt an, an ſich und nur an ſich zu arbeiten, daß der alte ſelbſtſüchtige Menſch erſtickt und erdrückt würde, ſo wäre morgen Alles anders, und die ganze Menſchheit eine Schaar glücklicher Pilger in's gelobte Land. Alſo Franz, verſuch's einmal mit Dir, laß einmal die Welt draußen wie ſie iſt, kümmere Dich gar
nicht um ſie, kümmere Dich nur um Dich ſelbſt,
werde Dein eigener wahrer Freund! Wie Du das anzufangen haſt, das wirſt Du inne werden, wenn Du fleißig in Deiner Bibel lieſeſt, die hier auf dem Eckbort liegt, und ich werde es Dir auch ſonſt an guten Wegweiſern nicht fehlen laſſen. Hoffentlich kannſt Du leſen?“— Das konnte ich wohl, aber ich wußte nicht, wie der Meiſter dazu kam, mich wie ein Calviniſt oder Lutheraner


