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Der schwarze Christoph : romantische Erzählung aus Schlesiens Vorzeit / von Carl Wilhelm Peschel
Entstehung
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thaten, die in den unheilbringende Gem chern dieſer Burg ſo lange Zeit veruͤbt wurden, mit ein Ende machen ſollte.

Wenn Du es zufrieden biſt, angil⸗ titun⸗ erwiederte Kunth nach einer kurzen Pauſe,. ſo ſoll Dein Sohn mein Eidam ſeyn! daß Chriſtoph Bertha's verlobten Braͤutigam hängen ließ, iſt Dir wohl bekannt.

Siehe, Kunth antwortete Angilmann,

indem er dem Rathsherrn ſanft die Hand druͤckte,Du gedachteſt es boͤſe mit mir zu machen, aber der Herr gedachte es gut zu

§ machen. Keine Vorwuͤrfe, daß Du meiner Armuth wegen das getreue Herz meines Ed⸗

mund's verſchmähteſt und Deine Bertha zu einer Verbindung zwingen wollteſt, die ihre Gemuͤthsruhe untergraben hätte. Die Ver⸗

gangenheit ſey vergeſſen und die wenigen Tage,

die uns Gott noch auf dieſer Erde ſchenkt, wol⸗

len wir in der brüderlichſten Eintracht verleben;

und wenn wir einſt ſcheiden, ſo lege das Glück Kinder den Roſenkranz ihrer unwan⸗ 4 Liebe, und mit ihm 3 letzte t