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das Ungluck nicht hatte rauben tihe an der Hand ſeiner geretteten Bertha dem biedern Freunde naͤher. Bertha, mit ihrem blaſſen Antlitz, auf welchem zwar ſichtlich die Ruhe des Gemuͤths zuruͤckgekehrt war, die aber dennoch nicht gaͤnzlich die Spuren der ausgeſtandenen Todesangſt hatte verwiſchen koͤnnen, glich einer durch den ſengenden Sonnenſtrahl niedergebeug⸗ ten Lilie, welche eben, erquickt durch die erſten ₰ Tropfen eines Segen verkündenden Regens, ſich wieder zu etheben beginnt, aber den matt bedeckten Kelch noch nicht wieder ganz geoͤffnet yat. Kunth aber ſtand da, feſt und ernſt, gleich einer ungebeugten Eiche, der ein Sturm zubor die Krone zerzauſte, aber zu brechen nicht ver⸗ mochte; die Unbeugſamkeit ſeines Gemuͤths und ſeiner Charakterſtaͤrke hatten ſchon laͤngſt ihre ſteinernen unwan de baren Züge in das alternde Antlitz gezeichnet; nur aus den Augen blitte die Freude uͤber die gelungene Rettung. E ging auf Angilmann zu, ſchuͤttelte ihm treu⸗ herzig die Hand und ſagte, indem er faſt un⸗ 1 willkuͤhrlich eine hervorguellende Thräne zer⸗


