143
Beim Teufel“ erwiederte dieſer: ich
wuͤnſchte, es waͤre eine Luͤge, aber hoͤrt Ihr nicht ſchon das dumpfe Stimmengewirte, das ſich nach dem Burghofe zuwälzt?“
„Nun, wohlan!“ ſagte der Burgherr, in⸗
dem er haſtig ſein Schwerdt umguͤrtete:„ſol⸗ len wir fallen, ſo koſte jeder unſerer Blutstro⸗ pfen einige Menſchenleben!— Auf! meine Freunde! Laßt uns den Schurken begegnen nach Ritterpflicht! Iſt der Drache gefuͤllt?“ Fal' ſprach Rüderborſt: iſt mir lieb, daß Lir der alte Muth zurückkehrt! Ich denke, wir wollen den Meutern die Kolben verſengen, wie den Löwenbergern! Muthig zu den Waf⸗ fen! Wer eine Fauſt ruͤhren kann, der folge mir!“—„Und,“ fuhr der Hauptmann fort: „geht ſogleich an die Arbeit, zündet den Dra⸗ chen an, daß er ſeine verſengende ſpräbende Flammen unter die heilloſe Brut, die mich wie Schurken uberfällt, ſpeie! Haut nieder, was vor Euch kommt! Habt kein Erbarmen! Heute
ſoll die Burg Alzenau But ſaufen, wie ſie 6
noch nie hat. Ich will zu einei


