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ten oder ſpannen Miriam und ihre Mutter, waͤhrend Mrs. Tyringham ihre Beſorgniſſe um die Entfernten uͤber ihrer freundlichen Fuͤrſorge um die zu Hauſe Gebliebe⸗ nen zu vergeſſen ſchien. Es gab allerdings manche Stunden, beſonders in der tiefen Stille der Nacht, wo ſie von truͤber Furcht ergriffen wurden und der Schrei der Eule oder der Geſang der Whippoorwill ihnen aber⸗ glaͤubiſche Omina verkuͤndeten. Aber das heitere Licht des Morgens verfehlte ſelten dieſe duͤſtern Ahnungen zu
verjagen, und die geſegneten Alltagspflichten, die in
Freude wie Kummer, Sonnenſchein wie Regen verrich⸗ tet werden muͤſſen, verboten die beſtaͤndige, freiwillige Hingebung an Kummer oder Sorgen, die eine von den vielen Strafen iſt, welche wir fuͤr das ſogenannte Gluͤck einer Lage, die uns uͤber die Nothwendigkeit per⸗ foͤnlicher Anſtrengung ſtellt, zahlen muͤſſen.
Alles wuͤrde glatt voruͤbergegangen ſein— denn die aͤngſtlichen Sorgen der treuen Gattinnen und from⸗ men Toͤchter waren zu tief, um die Oberflaͤche zu kraͤuſeln, wenn nicht Maſter Gregor Motte geweſen waͤre, der als ein Mann von notoriſcher Tapferkeit zum Schutze der Damen daheim gelaſſen worden war.
Zwiſchen dieſem Ehrenmanne und Mildred, der treuen Dienerin Suſannens, hatte ſich eine verzweifelte Fehde entſponnen, die aus einer der ihrer Herren glei⸗ chen Meinungsverſchiedenheit in Bezug auf Politik und Religion entſprang, und ſie fuͤhrten, dem alten Sprich⸗
wort:„Wie der Herr, ſo der Knecht“ gemaͤß, einen


