Teil eines Werkes 
1r-3r Band (1851)
Entstehung
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Gregor, der an einem heftigen Fieberanfalle litt, wurde durch die neuen Rekruten der Garniſon, obgleich ſie ihre Anzahl mehr als ihre Kraft verſtaͤrkten, ſehr be⸗ ruhigt, dennNoth liebt Geſellſchaft, meinte Gregor Motte..

Die furchtbare Ruhe, welche auf kurze Zeit herrſchte, wurde endlich durch das Erſcheinen einer Schaar von bemalten Kriegern unterbrochen, welche vor⸗ ſichtig aus dem dicken Wald, der ſich von einer Viertel⸗ meile Entfernung bis der Himmel weiß wie weit erſtreckte, hervorkam.

Schweigend und vorſichtig, wie Raubthiere auf ihren blutigen mitternaͤchtlichen Zuͤgen, lauſchten ihre dunklen Geſichter hinter den Baͤumen hervor und ihre Anfuͤhrer tauſchten heftige Geberden mit einander aus. Als ſie ſich endlich uͤberzeugt zu haben ſchienen, daß kein Feind im Hinterhalte ſei, ruͤckten ſie liſtig auf das Haus zu, und boten alle ihre wilden Kuͤnſte auf, um ſich unter dem Schutze der Wirthſchaftsgebaͤude und im Bereich desjenigen Theiles des Hauſes, welcher die wenigſten Fenſter und Thuͤren beſaß, zu halten.

Keine Maus ruͤhrte ſich, kein Wort wurde im Hauſe geſprochen und die Wilden glaubten endlich, daß das Haus verlaſſen worden, ſei. Sie ruͤckten jedoch immer noch mit gewohnter Vorſicht heran und krochen, Schlangen gleich, im Graſe darauf zu, um es auszu⸗ pluͤndern und anzuzuͤnden.