Teil eines Werkes 
1r-3r Band (1851)
Entstehung
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beherrſcht und die Beſtandtheile der Welt koͤnnten eben ſo gut dagegen rebelliren, als der Menſch verſuchen, ſeiner Macht zu widerſtehen. Auf eine Zeitlang ent⸗ geht er vielleicht der Art von Hexerei, welche den Frauen allgemein eigen iſt, aber ſeine Zeit muß endlich kom⸗ men und eine dralle Magd oder runde mittelalterliche

Haaushaͤlterin wird fruͤher oder ſpaͤter ihr Geſchlecht

raͤchen, indem ſie uͤber den widerſpenſtigen Suͤnder, der ihnen Trotz bieten wollte, despotiſche Herrſchaft ausuͤbt.

Squire Everard Habingdon iſt ein Beweis davon. Gerade als er in dem Alter ankam, uͤber welches hin⸗ aus der Menſch, wie man ſagt, ſich nie verbeſſert, begann das große Anziehungsgeſetz bei ihm mit unwi⸗ derſtehlicher Gewalt zu wirken und er heirathete trotz ſeiner achthundertjaͤhrigen ununterbrochenen, unbeſtreit⸗ baren Reinheit des Blutes ein Maͤdchen ohne Stamm⸗ baum, das allen Vermuthungen nach keinen Tropfen ſaͤchſiſchen Blutes in ihren Adern hatte. Durch dieſe luͤckliche Verirrung wurde neues Leben in den alten traͤgen Strom gefloͤßt, welcher ſo viele Jahrhunderte lang in den Leibern der Habingdons geſchlummert und große Zweifel auf Doktor Harvey's Theorie geworfen

hatte. Es gibt nichts Beſſeres als Kreuzung der Zucht,

und wenn die gegenwaͤrtigen Koͤnigsgeſchlechter in der ganzen Chriſtenheit nur dem Beiſpiele Squire Ha⸗ bingdons folgen wollten, ſo iſt aller Grund zu der An⸗ nahme vorhanden, daß ihre Nachkommenſchaft ſich phyſiſch wie moraliſch bedeutend verbeſſern wuͤrde.