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5. Band, Königsmarke oder Alte Zeiten in der neuen Welt : 1. Theil (1840) Alte Zeiten in der neuen Welt
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Nun behaupten, fuhr der lange Finne fort,eure rothen Männer, ſie hätten das ganze Land, hundert Mei⸗ len in der Runde, im Beſitz, obgleich eurer nur zwei bis dreihundert ſind, und das Land, wenn es gehörig bebaut wird, Raum genug hat, um fünfmal ſo viel Menſchen zu nähren.

Ganz gut, verſetzte Ollentangi,Ihr ſagt, es ſei der Wille des großen Geiſtes, daß die Menſchen ſich mehren und glücklich ſeien. Ich erinnere mich, daß Ihr mir neulich ſagtet, Eure Landsleute kämen über den großen Salzſee, um ſich hier nach Land umzuthun, weil in Euerm Lande die Menſchenmenge zu groß ſei. Nach Eurer Anſicht kann alſo die Bevölkerung mehr wachſen, als mit ihrem Glücke verträglich iſt. Nun begegnet ſol⸗ ches uns rothen Männern niemals, daher wir glücklicher ſind, als ihr. Ueberdies wolltet Ihr mich vor einiger Zeit überreden, von hundert weißen Leuten, welche in das Land der Seelen übergingen, würde kaum einer glücklich. Es iſt daher ganz einfach, daß, je mehr Men⸗ ſchen auf dieſer Welt ſind, ſie deſto mehr Land brauchen und die Zahl der Unglücklichen in dem künftigen Leben deſto gröͤßer wird. Wie iſt das?

Königsmarke verſuchte, alle die Fragen zu löſen, aber ſie gingen über das Bereich der Philoſophie des alten

Mannes, obgleich er einer der ſcharfſinnigſten Indianer

der neuen Welt war. Einſt lachte Ollentangi, und er lachte ſehr ſelten, als

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