Teil eines Werkes 
4. Band, Des Holländers Heerd : 2. Theil (1838)
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auszuſchlagen. Es iſt unnöthig zu bemerken, daß dieſe würdigen Madamen von dieſer Zeit an ein entſchiedenes Mißfallen gegen unſere Heldin hegten, und ſie mit außer⸗ ordentlichen Beweiſen ihrer Aufmerkſamkeit beehrten.

Mrs. Aubineau begriff bald,, mit der Raſchheit einer Muhme, die ein junges Mädchen unter die Haube zu bringen hat, die Wichtigkeit der Eroberung, welche Cata⸗ lina in ſo kurzer Zeit gemacht hatte. Sie begann ſofort, die zwei Bewerber auf die Wagſchale zu legen denn, den guten Sybrandt angehend, ſo betrachtete ſie dieſe Sache als eine bloße ländliche Spielerei, mit welcher man bei der erſten paſſenden Gelegenheit brechen könne. In der ganzen Welt betrachtet man ſolche auf dem Lande eingegangene Verpflichtungen als nicht bindend in den Städten. Wenn Catalina, ſagte Madame Aubinedu in ihren geheimen Berathungen, Gilfillan heirathet, wird ſie einſt eine Gräfin, aber dies iſt nur ein iriſcher Titel und kein Vermögen, kein Beſitzthum dabei, das weiß ich. Heirathet ſie Sir Thickneſſe, ſo wird ſie ſogleich eine Lady, die Gemahlin eines engliſchen Baronets und Lady iſt Lady in der ganzen weiten Welt. Ueberdies hat er Güter und wenn ſie auch ein wenig zerlumpt ſind, ſo wird ein kleiner Theil von Catalina's Vermögen ſie wie⸗ der ganz machen. Der unausweichliche Schluß der Madame Aubineau war, Sir Thickneſſe zu ermuthigen und ſeinen Nebenbuhler zu entmuthigen.

Aber Gilfillan war ein Ireländer und konnte, wie