beft;— ſeine Pfeife war ſein Troſt, und zwar ein wirk⸗ ſamerer, als alle Lehren der Philoſophie.
Es war ein ſchöner Herbſtmorgen, ruhig, ſtill, klar, lieblich. Die Wälder, die an den Ufern des ſilberhellen Fluſſes nickten oder ruhig ſchlummerten, ſpiegelten auf ſeinem Buſen einen reichen Teppich wieder, der mit allen Farben des Regenbogens geſchmückt war. Die glänzende, weißliche Pappel, der noch glänzendere, hellrothe Ahorn, die dunkelbraune Eiche und die noch dunklere, immer⸗ grüne Tanne nebſt der Fichte und tauſend andern Bäu⸗ men und Büſchen von tauſend manchfachen Farben und Schattirungen— alle vermiſchten ſich zu einem reichen, unausſprechlich reichen Gewande, mit welchem die Natur begierig ſchien, ihre verblaſſenden Reize und ihr nahes Ende zu bedecken und zu verhüllen.
Das Fahrzeug gleitete langſam mit der Strömung dahin, dann und wann durch einen ſchwachen Wind unter⸗ ſtützt, der für einen Augenblick die Oberfläͤche kräuſelte und die Segel füllte und dann wieder dahinſtarb. Auf
dieſe Weiſe näherten ſie ſich dem Overslaugh, einer für
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alle vergangenen Zeiten berüchtigten Stelle, weil das ſich windende Bett des Fluſſes ſich hier verengte und eine Menge Sandbänke auf den unvorſichtigen Schiffer lauerten.
Auf jede Gefahr gefaßt, ſtopfte ſich der wachſame
Van Slingerland eine friſche Pfeife und ſteckte ſie in die Knopflöcher ſeiner holländiſchen Fettjacke, um ſie in einem dringenden Falle bei der Hand zu haben.


