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Meine Leſer werden erſtaunen, der Kandi⸗ dat war demnach niemand anders als— iich ſel⸗ ber, der ich hier ſitze und ſchreibe. Denn kaum hatte Worble den Namen gehört, ſo fiel er dem Kandidaten um den nackten Hals à la Hamlet und begrüßte ihn als den trefflichen Verfaſſer der Auswahl aus des Teufels Papieren, deſſen verſteckten Namen er in Gera von dem Ver⸗ leger Beckmann erfahren hatte, und der eben, wie jetzo bekannt, der meinige iſt. Der Verleger brauchte ſchon damals kein Geheimnis aus mei⸗ nem Namen zu machen, weil mein Buch ſelber eines blieb und zu Malulatur wurde, wenigſtens zu einer erfrornen Scheinleiche, welche erſt durch das Erwärmen von den ſpätern lebendigen Ge⸗ ſchwiſtern wieder die Augen aufſchlug.
Der Reiſemarſchall holte den Kandidaten, der ſeine Freude über einen dritten oder vierten Le⸗ ſer ſeines Buchs kaum weitläuftig genug auszuſpre⸗ chen wußte, mit Mühe aus, ob er eine Luſtreiſe auf Koſten des Herrn Marggrafen Nikolaus mit zu machen Luſt in ſich ſpüre; er verſprach ihm, da Durchlaucht ohnehin noch keinen groſen Schrift⸗


