Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1820)
Entstehung
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XLIII

Trinkzirkel erſtlich ſich ſelber beobachten muß— um es dem nächſten mitzutheilen—, dann alles dem gegenwärtigen mittheilt, was er in vorigen Zirkeln und Zirkeltangenten beobachtet hatte: ſo ſah in jener Mittelſtadt eine Damenreihe mit den vier Fühlfäden der Ohren für Abweſende und der Augen für Gegenwärtige und mit der Zunge, welche überall ihre Spuren ließ, nicht anders— um ein poſſierliches Gleichnis vom Studenten Oh zu entlehnen— in ihren weit aufgeſperrten Reu⸗ ſenhüten aus, als wie ein lebendiges Konchylien⸗ kabinet, wo aus den weiten Schneckengehäuſen die Köpfchen mit den vier Fühlfäden ſchauen und dann alles überziehen, worüber ſie ziehen. Keine Namen wurden ganz gelaſſen, als die ver⸗ ſchollenen oder begrabenen, die ſich hinter einem Grabſtein wehren und decken konnten. Wie ſchon die Wittwe aus der Aſche ihres Mannes die beſte Lauge für ihren zweiten zu deſſen Weißwaſchen ſiedet; ja wie überhaupt die Verſtorbenen von

Jahrtauſenden her gleichſam die Wäſcher und