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der mit Traumgeben zu treiben iſt? Iſt es hier
mit Träumen wol anders beſchaffen, als mit Bü⸗
chern? Auch dieſe theilen Lichter und Freuden, und Sitten und Herzſtärkungen in jeder Meſſe aus— und ich liefere ja ſelber jedes Jahr meine Werke, wenn auch nicht die allerbeſten— aber was kann auf der andern Seite leichter und wei⸗ ter Irrthümer, Beleidigungen, freche Anfälle al⸗ ler Art, Herzſchwächungen und Herzgifte und kurz alles Böſe verbreiten, als gerade die Bücher; und wer verkennt dieß weniger, als ein Saalpater, der ſie ſo oft verbieten muß?
Die Gewalt iſt nie zu berechnen, die ein Traumbildner über jeden hat, der im Bett liegt; denn kein Nachtriegel und kein Nachtlicht ſichert, und Niemand kann ſich wehren gegen die Träu⸗ me, die jener in den Kopf wie Nachtraubvögel fliegen läßt, und die alles wegtragen können. Der Traummacher kann Jedem, ſobald er ſeine Nacht⸗ mütze aufſetzt, die Biſchofmütze abnehmen— den Koadjutorhut— den Dohtorhut— die Lorbeer⸗ krone— die Krone; und die unſchuldigſten und
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