Teil eines Werkes 
2. Theil (1817)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

38

nieder, und hoffte durch etwas Waſſer, das ſich in der Naͤhe befand, ſie wiederherzuſtellen⸗ ohne fremden Beiſtand noͤthig zu haben. Mit ſtroͤmenden Augen beugte ſie ſich uͤber ihre Schweſter, waͤhrend ſie alle gewoͤhnliche Mit⸗

tel verſuchte, ſie wieder zu beleben; allein ver⸗ gebens; obwohl der Koͤrper leicht erſchuͤttert ward, zeigte ſich doch kein Merkmal wieder⸗ kehrender Beſinnung. Honoria fuͤhlte ſich aus⸗

nehmend beunruhigt, und ſtand nicht laͤnger an, zu klingeln und nach aͤrztlicher Huͤlfe zu ſchicken. In kurzem erſchien ein Chirurg, aber es verging eine Stunde, ehe ſich Ella vollkom⸗ men erinnern und uͤberzeugen konnte, daß das Vorgefallne mehr als ein bloßer furchtbarer Traum ſei. Als aber, ſich mit ihrer Schwe⸗ ſter allein befindend, die gaͤnzliche Gewißheit davon ſie durchdrang, ſchien jedes Kennzeichen von Schwaͤche verſchwunden, und ſie erklaͤrte in dem entſchiedenſten Ton, und mit einem Ausdruck von Verzweiflung, ihrem Gatten bis an das Ende der Welt zu folgen, ihn zu noͤ⸗