325 der Schauplatz erſchien, klagte ſie doch nicht daruͤber, denn ſie wußte, daß es der Zuſtand ihres Gemuͤths war, der ihn langweilig und unſchmackhaft machte. In ihrer Wohnung be⸗ ſchaͤftigte ſie ſich unaufhoͤrlich, und ließ ſich nicht Zeit, uͤber ihr Mißgeſchick nachzudenken; und obgleich es mit allem, was ſie that, ver⸗ webt zu ſeyn ſchien, ſuchte ſie doch gewiß auf's moͤglichſte, ſeinem Einfluß zu widerſte⸗ hen.
Eines Tages waren ſie zum Mittags⸗ eſſen, und fuͤr den Abend in das Haus eines Obriſten Skeller eingeladen, der kuͤrzlich ein Gut in dieſer Gegend gekauft hatte.
Bei ihrer Ankunft fanden ſie die meiſten Gaͤſte verſammelt, und unter den erſten er⸗ ſchien Sir Franz Heatheole!— Kaum ge⸗ ſtattete er Mrs. Valency, der Dame vom Hauſe ihr Compliment zu machen, als er mit großer Lebhaftigkeit auf ſie zukam, ſein Ver⸗ gnuͤgen aͤußerte, ſie zu ſehen, und ihr und Honoria die Hand darbot, die ſie nicht aus⸗


