noch immer ſo ſehr geliebt war. Edgar gab ſich den Auſchein, weniger zu fühlen/ als. er wirk⸗ lich that. Denn die wahre Angſt ſeines Her⸗ zens zu verrathen, wuͤrde ein ſtilſchweigender Vorwurf fuͤr ſeine Gattin und ihre Familie geweſen ſeyn, ihn eines Bruders beraubt zu haben; und dieſer Bruder ward bereits die Veraulaſung ſo vieles Ungluͤcks fuͤr ſie, daß er nig genug thun zu koͤnnen glaubte, 1m es wieder gut zu machen.„.— Honoria hatte es einige Zeit nicht über ſ 16 gewinnen koͤnnen, in die Naͤhe des Marino zu gehen; doch entſchloſſen, jede Schwaͤche dieſer Art zu überwinden, ging ſie eines Tageg mit ihrer Mutter und Schweſter den Weg dahin. Sehr verſchieden zeigte ſich die Scene gegen vormals, wo ſo viel Arheiter wie moͤglich an⸗ geſtellt waren; jetzt hoͤrte man keinen Ham⸗ merſchlag„ noch ward irgend ein lebendes We⸗ ſen da geſehen. Ein wenig weiter begegnets ihnen ein Landmann, von dem ſie erfuhren, der Bauherr habe ploͤtzlich befohlen, vor kom⸗
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