Teil eines Werkes 
1. Theil (1817)
Entstehung
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3 1 zaͤhlte, erfuhren wir, daß ſich Sir Franz vor einem Jahr ihrer Tochter auf einem Ball vor⸗ ſtellen ließ, ihr von dieſer Zeit an die ent⸗ ſchiedenſte Aufmerkſamkeit bezeigte, und daß von ihrer nahen Verbindung bald allgemein ge⸗ ſprochen ward. Dennoch zoͤgerte er noch im⸗ mer, ſich gegen Mutter oder Tochter zu erkläͤ⸗ ren, noch konnten dieſe den Entſchluß faſſen, ihm den Zutritt zu verweigern, weil er uͤber die Natur ſeiner Anſpruͤche ſtill blieb. Endlich verminderte er ſeine Beſuche, entfernte ſich aus dem Ort, und ſie ſahen und hoͤrten meh⸗ rere Monate nichts von ihm. Die ungluͤckliche junge Lady, die alle Hoffnung des Gluͤcks auf eine Verbindung mit dieſem treuloſen Mann geſetzt hatte, der den Glauben in ihr zu er⸗ regen wußte, daß er ſie heftig liebe, und nur aus ihr unbekannten Gruͤnden abgehalten wer⸗ de, ſich zu erklaͤren, erlag unter dem Gewicht fehlgeſchlagner Erwartung, und da ſich ihre Geſundheit taͤglich verſchlimmerte, ſo gerieth ſie endlich in den beunruhigendſten Zuſtand.