Teil eines Werkes 
6. Band (1832)
Entstehung
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Der ſchwarze Napoleon.

Die gegenwaͤrtige Generation muß erwarten, von Soͤh⸗ nen Napoleons, mit falſchen Dauphins um die Wette, uͤberſchuͤttet zu werden, da uns jede gefallene Dynaſtie ihre glorreichen Baſtarde und ihre Falſarien hinterlaͤßt. Nicht, daß die neuern Zweige ſich wegen dieſer apokry⸗ phiſchen Praͤtendenten ſonderlich beunruhigten dazu giebt es tauſend Gruͤnde: Zuerſt ſchließt die Zahl die Wahrſcheinlichkeit aus, und in dem Contingente praͤ⸗ ſumtiver Erben ſchaden die Dummkoͤpfe den Schel⸗

men zu viel. Aber der Volks⸗Aberglaube naͤhrt ſich

an dieſer zweideutigen Quelle, und wenn Naſe oder

Mund nur etwas Aehnlichkeit mit der Maske des Ex⸗

Souverains bieten, thut der Hut das Uebrige. Der

Volksglaube iſt robuſter Natur. Man hat acht und

knnſm falſche Neronen, zwei und dreißig falſche Karls V. 4. 1