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ſtoßend, Madame Hugo, welche ihn erſtaunt voruͤber gehen ſieht, lorgnirend und kaum gruͤßend und eins ihrer ſchoͤnen Kinder, welche im Salon ſpielen, fenzen.
„Wo iſt denn der liebe Victor?"“
Der kleine naive Knabe, der die Gefahr nicht ahmt, antwortet ſogleich: Da iſt Papa! und er mag wollen oder nicht, Hugo muß aufſtehen, den Ansä nahlähe u lä⸗ chelnd gruͤßen und ihm die Hand reichen.
„Nun, mein Beſter, arbeiten wir?“
„Ich arbeitete, ja mein Herr, als Sie kamen.“ a. „Und was machen wir? Verſe oder Proſase „Verſe, mein Herr.“— „Sie machen recht gute Verſe, wenn Sie wollen,
beſter Freund; aber ich ziehe Ihre Proſa vor.“
„Sie ſind ſehr guͤtig.“
„Nein, es iſt die Wahrheit. Ich kenne Nichts Beſſeres als Ihre Notre⸗Dame zu Paris nach Faublas. Es iſt dem Einſiedler weit vorzuziehen, obgleich Arlincourt's Einſiedler ein ſehr gutes Werk iſt.“
„Sie ſchmeicheln mir, mein Herr, und werden ungerecht aus Gefaͤlligkeit.“
„Wenn ich es nicht daͤchte, wuͤrde ich es nicht ſagen; verlaſſen Sie ſich darauf!! Ein Werk muß gut ſein, um mich nicht zu ennuyiren; nun habe ich Arlin⸗ court's ganzes Buch geleſen und bin gewiß, nicht hun⸗ dert Seiten von dem Ihrigen uͤberſprungen zu haben.


