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Poeſie arbeitet, ſie rauchen den ganzen Tag, und ich begreife es, das Neizmittel ſagt ihnen zu, wie Kaffee, Betel und Opium; aber unſere Gelangweilten, welche ſich nicht mit Poeſie befaſſen, welche niemals denken und ein rein materielles Leben fuͤhren! Nach der Promenade eine zweite Toilette. Dieſe waͤhrt laͤnger als die erſte; es giebt keine kokette Frau, welche ſo vieler Schoͤnheitsmittel bedarf, ſo viel kleine Buͤrſten braucht, mehr Eſſenzen und Odeurs in ihr Haar verbreitet und ungeduldiger uͤber das Derange⸗ ment einer Falte in irgend einem Theile ihres Anzugs wird. Unſre Gelangweilten werden einige Viſiten machen. Das iſt die Stunde ihrer Tyrannei, die Stunde, wo ſie erbarmenlos ſind. Wehe dem, der ſie empfangen wird! Sie bemaͤchtigen ſich der Stadt, wie fruͤher beim Anbruch der Nacht die Ritter vom kurzen Schwert: kein Menſch wird verſchont. etnt Der hier ſetzt ſich in das Atelier eines Malers. Der Maler iſt ſehr preſſirt, die Zeit der Ausſtellung naht, ſeine Compoſition iſt noch nicht ganz beſtimmt, oder er hat ein Modell; ihn um eine Viertelſtunde bringen, heißt ihm großen Schaden thun, er hat noͤ⸗ thig, allein zu ſein, damit ihm von der Natur, die er kopirt, Nichts entgehe; der Fuͤrchterliche wird es nicht bemerken. Er wird ſeinen Stuhl neben des Kuͤnſtlers Fußtritt ſchieben, Tabak in ein kleines ſpaniſches Papier rollen, den Cigarrito anzuͤnden und eine unendliche,


