Teil eines Werkes 
5. Band (1832)
Entstehung
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Schuͤler, der, um ſeine Rullität zu verbergen, die Rolle des Melancholiſchen, des Menſchenfeindes, des Schwie⸗ rigen ergriffen hat; er verlaͤßt die Klaſſe vor der Zeit, vor dem Alter, wo wir ſonſt mit Ausdauer und Liebe arbeiteten, um in die polytechniſche Schule, nach Saint⸗ Germain, Saint⸗Cyr oder in die Marineſchule zu ge⸗ langen, um nach Paris zu gehen und dort das ernſt⸗ liche Studium der Mediein oder des Rechts zu treiben; ohne Etwas gelernt zu haben, hat er die Klaſſe verlaſ⸗ ſen und dennoch hat er ſich zum Richter aufgeworfen, der Alles verſchwaͤrzt, was hervorgebracht wird, eine Art Schmeißfliege oder Ennuch, unertraͤglicher noch als die beiden elenden Weſen, mit denen ich ihn vergleiche. Das Beduͤrfniß, tuͤchtig zu erſcheinen, hat ihn in Thorheiten geworfen, die man einem aͤltern Manne nicht verzeiht, an einem Juͤngling aber unertraͤglich findet. Er iſt des Lebens uͤberdruͤßig, in das er kaum getreten; er ſpricht wenigſtens einmal taͤglich von ſeinen Plaͤnen des Selbſtmordes; er hat keinen Glauben, keine Ueberzeugung, Alles erſcheint ihm gleich wahr oder gleich fälſch; er begreift nicht die Hingebung fuͤr eine Sache; wenn er leugnet oder zweifelt, ſo iſt es nicht aus Weisheit, ſondern weil Glauben und Discutiren eine Arbeit iſt, und weil uͤberdem der Zweifel, das ab⸗ ſolute Leugnen zum guten Ton gehoͤrt; man hat wirk⸗ lich in einem Salon weit mehr Anſehen, wenn man nicht der allgemeinen Meinung iſt, und ſich, um zu