Groom aus Liebhaberei, der ſehr viel darum geben wuͤrde, nicht das Kleid mit ſchreienden Farben anzu⸗ haben, auf das Jedermann lachend mit Fingern zeigt. Zuerſt von den Jockeys beneidet, wird er bei ſeiner Ruͤckkehr von ihnen ausgelacht und muß geduldig dieſe Spöttereien ertragen! Dann uͤberſchuͤtten ihn noch ſei⸗ nes Freundes Vorwuͤrfe, welcher die Niederlage der Sylphide beklagt. „Wie haſt Du es nur gemacht, bei der zweiten Tour ſo nachzulaſſen? Warſt Du muͤde?“ „Nein." „Wollte die Stute nicht mehr laufen?“ „Ich glaube, doch!“ „Weißt Du, daß Du mich um ſechstauſend Fran⸗ ken gebracht haſt?"“ „Was willſt Du? Ich ennuyirte mich.“ Darauf laͤßt ſich Nichts antworten. Aber dieſer Menſch, der ſo heftiger Anſtoͤße bedarf, weil es fuͤr ihn ſonſt keine Bewegung giebt— ihr wer⸗ det glauben, es ſei ein von langen Vergnuͤgungen ent⸗ nervter Koͤrper, eine vom Mißbrauch lebhafter Genuͤſſe
abgeſtumpfte Einbildungskraft, ein abgeſtorbenes Herz,
kurz ein Greis: keineswegs. Der Gelangweilte iſt ſechszehn bis fuͤnf und zwanzig Jahr alt, es iſt eine mißwachſene, verwelkte Pflanze, deren Wurzel ein Wurm zernagt hat. Die Abgeſchmacktheit hat ſich dies Opfer ſchon auf dem Collegium erſehen. Es iſt ein ſchlechter
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