1 265
ſagt ganz laut gaͤhnend: Gott! wie iſt das ſchlecht! wie dumml wie unertraͤglich! Und glaubt nicht etwa, daß er dann fortgehen wird, wie es ſehr einfach ſcheint, weil er ſich langweilt; nein, er wird da bleiben, an euch ge⸗ feſſelt, wie ein laͤſtiges Inſekt, gaͤhnend, damit ihr wie⸗ der gaͤhnt, um die Kinnbacken zu verrenken und einen
fuͤrchterlichen Magenkrampf zu bekommen; er wird hlei⸗ ben, um die Arie auszupfeifen, die man ſingt, um ſich uͤber die Proſa oder die Verſe zu moquiren, welche der Schauſpieler herſagt, um eine flache Kritik uͤber den Roman, das Gemaͤlde, oder die Geſinnungen des Jour⸗ naliſten zu liefern; er wird bleiben, bis er euch gezwun⸗ gen hat, ihm das Feld zu raͤumen, denn wohin ſoll er gehen, um ſich beſſer zu amuͤfiren? 1u Gluͤcklich noch, und gratulirt euch darob, wenn er euch nur mit ſeinen breiten Hiatus oder veräͤchtlichen Interjectionen, mit halber Stimme ausgeſtoßen, ver⸗ folgt! Denn wenn er euch mit ſeiner Diskuſſion an⸗ tritt, ſeid ihr verloren. Seine Intoleranz iſt unertraͤg⸗ lich! Man muß denken wie er, das heißt, nur dieſen einzigen Gedanken haben: Alles, was geſchieht, was ge⸗ ſprochen, gezeigt und verkauft wird, iſt ſchlecht und langweilig. Wenn ihr ihm dieſe Wahrheit beſtreitet, wird er hitzig werden und mit ſeinem Stock auf die Erde ſtoßen. 4
Denn er traͤgt einen Stock⸗ der Gelangweilte, einen Piten Stock. Er hat den kleinen Roͤhrchen, den Ba⸗
. 12


