Teil eines Werkes 
5. Band (1832)
Entstehung
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nicht in natuͤrlichem, doch zuwellen pretentidſem Stile eine Art phyſiologiſch⸗dramatiſch⸗moraliſchen Ge⸗ ſchichtleins geliefert? Ja, gewiß moraliſch, wenigſtens eben ſo viel wie die, mit denen Herr von Marmontel das achtzehnte Jahrhundert erbaute.

Ich wiederhole, daß ich dieſen Brief nicht unter meiner Garantie mittheile. Es finden ſich darin ge⸗ wiſſe Allegationen, welche die Unglaͤubigen empren werden. Nun! moͤgen die Unglaͤubigen auch erperimen⸗ tiren! Es liegt mir nicht ob, ſie zu uͤberzeugen. Wenn ich Alles beſtaͤtigte, wuͤrde man mir gar Nichts glau⸗ ben. Ich muß mir einen Ausweg zu einem ehrenvollen Nuͤckzuge offen halten.

Das iſt mindeſtens die poetiſche Seite des Magne⸗ tismus. Wenn ihr von da zu gewiſſen Somnambulen von Profeſſion niederſteigt, welche fuͤr alle Welt zu feſten Preiſen ſchlafen, welche jeden Tag eine gewiſſe Anzahl von Ausſpruͤchen von ſich geben, oft denſelben fuͤr alle Krankheiten, und eine ſolche Gewohnheit ma⸗ gnetiſchen Schlafs erlangt haben, daß man ihn ihrem Sopha anklebend nennen koͤnnte, dann moͤgt ihr viel⸗ leicht auf der Grenze der Charlatanerie angelangt ſein.

Felit Bodin.