Teil eines Werkes 
5. Band (1832)
Entstehung
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Ich kuͤßte ihr die Hand, es iſt wahr, aus reiner Galanterie, aber mit dem feſten Willen, daß ſie es fuͤhlen ſollte.O, das iſt nicht aufrichtig, ich fuͤhle, daß Sie dieſen Augenblick nicht an mich denken. und Sie? Ich glaube Sie auch mit etwas Anderem eſchaͤftigt. Sie runzeln die Stirn, woran denken Sie?

Ach, ich weiß nicht. Ich denke an meinen Mann; ich frage mich, ob es ihm lieb ſein wuͤrde, daß ich ſo Guter Gott! Was kuͤmmert es ihn? Iſt denn etwas Uebles dabei?Das iſt auch nicht Alles, ich moͤchte ihn gern ſehen, wiſſen, was er grade jetzt macht und denkt, ob er ſich mit mir beſchaͤftigt. Verſuchen wir's ein wenig.Nun ja, ich will. Ach, ich fange an, ihn undeutlich zu erkennen, aber noch ſo von Nebeln umringt; ich glaube, durch Anſtrengung und wenn Ihr Wille mich unterſtuͤtzte, wuͤrde ich mit der Zeit zum Ziele kommen. Ich richte meine ganze Denkkraft dorthin.Das fuͤhle ich wohl.

Zugleich naͤherte ich meine Stirn der ihrigen und brachte ſie in Beruͤhrung.

Gut! ſagte ſie,ich ſehe beſſer. O, was giebt das meinem Hirn fuͤr Kraft! Aber ich wuͤrde gleich zum Zweck gelangen, wenn ich irgend Etwas in Haͤnden hielte, das mich direkt in Rapport mit ihm ſetzte, ir⸗ gend Etwas, das er kuͤrzlich beruͤhrt hat. Ganz recht, was nehmen wir dazu?Ahl warten Sie,