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wuͤrde. Ich wollte zugleich, daß ſie ſich ruhiger, gluͤck⸗ licher fuͤhlen und von ihrem Schlummer eine angenehme Erinnerung behalten ſollte, ohne ſich davon Rechenſchaft geben zu koͤnnen. Alles das wird viele Leute die Ach⸗ ſeln zucken machen; aber Du, der Du dieſe Erfahrung kennſt, bedarfſt keiner Commentare.
Nach zwei Minuten war Albertine ſchon ganz feſt entſchlummert. Ich ruͤckte einen Stuhl zur Frau von B. und linderte ſie mit einigen großen Strichen; ſie beruhigte ſich ein wenig und ſprach:
„Wahrhaftig, ich glaube, Sie haͤtten mich ſterben laſſen, ohne mich der Beachtung zu wuͤrdigen, ſo ganz und gar gehoͤrten Sie der Kleinen.“
„Sie beurtheilen Ihren Couſin zu ſtreng. Fuͤhlten Sie ſich ſehr unwohl?“
„Ja, die Migraine war wiedergekommen, meine Nerven waren gereizt, ich litt am Magen.“— Das iſt nicht von Bedeutung und jetzt?—„bin ich beſſer; aber muß man nicht dem Tode nahe ſein, um Sie zu er⸗ weichen?“— Kommen Sie, ſchoͤne Couſine, keinen Zorn mehr, ich liege zu Ihren Fuͤßen.— Was ſagen Sie von der Maͤßigung eines gewaltigen Magus, der die verzauberte Schoͤnheit um Verzeihung bittet und ſich demuͤthigt, wo er befehlen koͤnnte?—„Was Sie mir da ſagen, iſt wirklich wahr! Es ſcheint mir, als waͤre meine Seele der Ihrigen unterworfen, lebte nur in ihr und daͤchte durch ſie, Sie lenken alle meine Gedanken.“


