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Mathien Guichard begriff vollkommen, was ihm beſchieden war. Er ſuchte mit bewundernswuͤrdiger Schnelligkeit alle Moͤglichkeiten durch, zu fliehen oder dem Willen ſeines Vaters ſich zu widerſetzen, und da er keine fand, ſo ergab er ſich drein.
„Nun, Mathieu!“ ſagte Jean Guichard zu ihm, beſſere Dich, umarme mich, werde ein ordentlicher Menſch, dann ſollſt Du uns wiederſehen—
—„Niemals,“ antwortete Matthieu, indem er ſich der letzten Umarmung ſeines Vaters entzog, und die Melodie:„Du kriegſt meine Roſe nicht“ pfeifend, folgte er dem Capitain auf den Ferſen.
—„Aber wenn er nicht wieder zuruͤckkaͤme!“ dachte der Schloſſer.„Bah!“ rief er endlich.„Er iſt gut zu Neſte gewoͤhnt.“
Gleichwohl war Jean Guichard lange Zeit traurig.
2.
Die Charmante⸗Louiſe, Brigg von 189 Tonnen, fuͤr Fernambuco beladen, war ſeit fuͤnf Tagen von Havre abgereiſt, den einzigen Erben der Familie Gui⸗ chard mit hinwegfuͤhrend.
Denn Mathieu Guichard war wohl und gebuͤhrend eingeſchifft und befand ſich als Schiffsiunge an Bord. Dieſer Typus und Prototypus der Pariſer Volks⸗
maſſe, die man, ich weiß nicht warum, Maulaffen und
Bewunderungsſuͤchtige genannt, wunderte ſich uͤber gar


