Teil eines Werkes 
5. Band (1832)
Entstehung
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Hiier iſt der Pfeiler des Memento, der in zwei Worten das ganze Schickſal des Menſchen darſtellt: Pulvis est!

Weiterhin der, welcher den Namen der Clemen⸗ tiniſchen Naͤchte traͤgt, wegen der Inſchriften aus dieſem Gedichte auf den Tod des Papſtes Clemens XIV., dem Voltaire ſeinen Mahomed gewidmet:

Sprecht, grauſe Reſte! was iſt nun geblieben Von den geruͤhmten Ehren eures Standes? Der Menſchen ungleichheit, iſt ſie nicht Wahnſinn?

Dort auch Suͤhndenkmaͤler:

Hos, dum crudelis Discordia sceptra tenebat, Hortatrix scelerum, contemptaque jura jacebant, Saeva caede cohors furiis incensa peremit..

Moͤge die Erde unſern Augen allen Sauerteig der Zwietracht verbergen! Die Geſchichte reicht hin, wenn man ſie zu benutzen weiß. Friede ſei mit den Todten! Eintracht und Vergeſſen mit den Lebenden!

An dieſer Staͤtte ſchweben mindeſtens nicht die Erinnerungen des Stolzes uͤber dem Staube, wie auf dem ungleichen Kirchhofe des Pater Lachaiſe, wo die Ariſtokratie der Graͤber herrſcht. Das gaͤnzliche Ver⸗ ſchwinden aller Namen zeichnet die Catacomben von allen andern Raͤumen des Todes aus. Voͤllige Gleichheit!

Man unternahm 1777 die Gewoͤlbe der Steinbruͤche zu unterſtuͤtzen, deren Aufſicht viel zu lange vernach⸗ laͤſſigt worden war. Mehrere Haͤuſer waren in ver⸗