Teil eines Werkes 
5. Band (1832)
Entstehung
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Jacgues verfolgt, ſo ſieht man die großen Arbeiten des Aquaducts Arcueil, aus Ludwigs XIII. Regierung, und die Vorkehrungen, beſtimmt, den unterirdiſchen Schleich⸗ handel zu verhindern. Im Suͤdweſten korreſpondirt der

Weg des Doppelſteinbruchs mit der alten Straße von

Orleans, genannt der Hohlweg, wenn man unter dem

Aquaduct des Kaiſers Julian durchgeht. Faſt uͤberall

finden ſich die Spuren des großen Volks wieder in

alle Ideen von Glanz und Vergaͤnglichkeit miſchen ſich einige Erinnerungen an Rom.

. In derſelben Richtung, durch mehrere Kruͤmmun⸗ gen, ſteigt man in die Galerie Port⸗Mahon nieder, nach dem Reliefplane des Forts dieſer Stadt benannt, wel⸗ chen ein invalider Krieger, Decure, in den Stein ge⸗ hauen; er hatte unter dem Marſchall Richelieu gedient, und wurde hier bei den Arbeiten gebraucht; ein Stein⸗ ſturz raubte ihm das Leben, als er noch den Meißel in der Hand hielt, der ihm ſeine alten Feldzuͤge zuruͤckrief.

Ein Brunnen, fuͤr die Arbeiter, iſt in dieſen Sou⸗ terrains gegraben worden. Das Waſſer, das aus der dunkeln Umfaſſung uͤberſickert, verliert ſich mit leiſem

Geraͤuſch, Tropfen auf Tropfen, wie eine Generation nach der andern.

Zuerſt nannte man den Brunnen die Lethequelle und dann die Samariterin, nach einer Stelle des Evan⸗ geliums, die ihm paſſender, als eine mythologiſche An⸗ ſpielung, zur Inſchrift dient.

Fiſche/