Teil eines Werkes 
5. Band (1832)
Entstehung
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der Erbſchaft des Großvaters, der in Amerika eine ſehr vortheilhafte Heirath mit der Tochter des reichſten Pflan⸗ zers ſeiner Gegend geſchloſſen hatte einer Demoi⸗ ſelle Pernotte, Pernitte, Pernette, ich weiß nicht ein⸗ mal. Doch, doch! Pernotte hieß ſie; ihr Onkel von Mutterſeite, Herr Papelard, war ja Schoͤppe in der Stadt Rouen. Ich habe des braven Mannes Bild ge⸗ ſehen, das mir einen Eindruck wie ein wahrer Pa⸗ triarch gemacht hat. Er pflegte immer lachend zu ſei⸗ nen Kindern, Enkeln und Urenkeln zu ſagen:Meine Kinder, hehe! Ihr werdet nicht immer jung ſein!

Hehe! Ihr werdet auch einmal alt werden, hehe!

Es war ein Mann von ſo viel Gaben! Und auch ſein Vetter, der Capitain von den Chevaurlegers, freilich

etwas luͤderlich; aber Ludwig XV. machte ſein Gluͤck,

indem er ihn mit einer ſeiner Concubinen verheirathete, einer jungen, ſehr wohlerzogenen Perſon, deren Familie durch die Auberſons mit den Durochers verwandt war, welche Letztere, ſagt man, durch die Frauen von den Grafen von Corcelles abſtammen, den naͤchſten Ver⸗ wandten des beruͤhmten Freiherrn von Traquenade, deren Erſter am zweiten Kreuzzuge Theil nahm und

bei der Ruͤckkehr aus Palaͤſtina eine Heirath mit

Kurz, ich kenne die Familie Pitrat, als ob ich ſie ge⸗ macht haͤtte.

Man muß geſtehen, daß Gedaͤchtniſſe von ſolcher Tuͤchtigkeit die ſtaͤrkſten Beweisgruͤnde ſind, welche man