Teil eines Werkes 
5. Band (1832)
Entstehung
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ſerer Zeit, welche gehen, kommen und voruͤberſchreiten, ohne ſich je zu verweilen, deren Tageslauf nur ein un⸗ geheurer Zickzack iſt.

und noch bei dem vertrauten Publikum der Maͤn⸗ ner von Talent, bei jenen Spuͤrhunden des Rufs, die ſich alle Morgen, nachdem ſie raſirt ſind, des Ruhms wegen an unſern Beruͤhmtheiten reiben.

Und dann denken ſie in kleinen Spruͤngen, wie die Heuſchrecken ſetzen, reden Alles durch einander und urtheilen ein Chaos zuſammen. Es iſt eine Scala auf

einem verſtimmten Klaviere.

Uebrigens findet man dieſe Schamloſigkeit bei Eini⸗ gen nur momentan, waͤhrend ſie bei Andern fortwaͤh⸗ rend anzutreffen iſt. Die Erſtern huͤllen ſich oft in ein

duͤſteres Schweigen. Ihr glaubt, ſie ſpinnen Verrath?

Keineswegs. Es ſind dann Gewehre, die ſich laden, Flinten à la Perkins, die ſich mit Geſchoſſen fuͤllen. Laßt nur eine Gelegenheit kommen, welche den Abzug trifft dann Vorgeſehen! Sie ſind im Stande, funf⸗ zehn hundert Ideen in der Minute loszufeuern.

Es war in der Oper.Gott! hieß es,was iſt die Taglioni fuͤr ein raſend ſchoͤnes Weib! Welche Poeſte, welches wie ſoll ich ſagen! welches Drama in ihrer ganzen Geſtalt! Ich habe das von Alexrander Duͤmas geleſen. Wahrhaftig, ſchoͤn! Das Manuſcript iſt zu einem tollen Preiſe verkauft worden. Es ſcheint, der Buchhandel hebt ſich nicher etwas