Teil eines Werkes 
5. Band (1832)
Entstehung
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es oft durch lange Stationen ſtehenden Fußes unter⸗ brochen und ſo unmerklich iſt, wie des Fortruͤcken eines uUhrzeigers. Sind es ſechs? ſo koͤnnt Ihr ſagen: Da ſchleppen ſechs Boͤotier ihre Kugel, da waͤrmen ſich ſechs Ideen in der Sonne. Wirklich, hoͤrt nur zu: inmitten kurzer Variationen uͤber Hitze und Kaͤlte, ih⸗ ren Appetit und Schlaf, wird jeder ſein Lieblings⸗Thema herbeifuͤhren. Das bildet einen Miſchmaſch von Ideen, ein Charivari von Worten, daß man es ſich gar nicht wunderlich genug vorſtellen kann. Es iſt Jean⸗Jacques beruͤhmte Kakophonie. Nun! dies geiſtige Glockenſpiel, das die Menſchen dieſer Art vereint, in Form einer gemeinſchaftlichen Beiſteuer, hervorbringen, wird in

einer andern Klaſſe von Boͤotiern durch jedes einzelne

Individuum ganz allein in Bewegung geſetzt. Das ind die Leute, welche zu viel denken, deren Geiſt ſo veraͤnderlich iſt, wie das Spiel eines Kaleidoſkops.

Dies Laſter iſt, ſo zu ſagen, endemiſch in gewiſſen Klaſſen der Pariſer Geſellſchaft: an der Boͤrſe, im Theater, im Gerichtsſaal; bei den Spekulanten vorzuͤg⸗ lich, den Projektmachern, den großen Vervollkomm⸗ nungsſuͤchtigen, welche immer einen Kanal zu graben, einen Berg abzutragen, eine Stadt zu bauen haben und ſelbſt eine Revolution einzufuͤhren in der Art und Weiſe, wie man das Licht putzt oder den Topf an's Feuer ſchiebt.

Auch bei den Geſchaͤftigen, den ewigen Juden un⸗