———
121
leidet, er leidet, der Arbeiter. Glauben Se wohl, mein Herr, daß man jetzt ganz ſuͤperbe—
Sprecht ihm von der Erblichkeit: Sauau⸗ wird er boshaft ſagen, das beſte Ding waͤhrt nur eine Zeit. Glauben Sie wohl, mein Herr—
Wie geſagt, Herr Bargeot kaͤut die Idee der Baum⸗ wolle wieder, wie die Ochſen das Heu. Bis wann wird ſie ſeinem Bedarfe genuͤgen? Ich weiß es nicht, aber er wuͤrde von ſeiner ſterbenden Frau ſagen:„Ach, mein Herr, als ſie das Uebel ergriff, war ſie noch mit mir beſchaͤftigt, ſie ſaͤumte mir Foulards. Glauben Sie wohl, mein Herr, daß man jetzt—
Nun beurtheile man nach dieſer hartnaͤckigen Be⸗ harrlichkeit, wie eine allgemeine Unterhaltung beſchaf⸗ fen ſein muß, wo nur ein halbes Dutzend ſolcher Wie⸗ derkaͤuer figuriren!
Das Luxembourg, der Pflanzengarten, der Koͤnigs⸗ platz, die Champs⸗Elyſées, alle Oerter beſonders, wo Luft, Windſtille und Sonne iſt, ſind von eilf bis fuͤnf Uhr, zwiſchen dem Milchkaffee des Morgens und dem Rindfleiſch des Abends von dieſem Denkerpoͤbel uͤber⸗ ſchwemmt. Ihr fndet ſie hier und dort auf den Baͤn⸗ ken zerſtreut, zuweilen unbeweglich wie das Bildſaͤulen⸗ volk, das ſie umgiebt, zuweilen aber auch in kleinen Gruppen durch die unbelebteſten, ſchutzreichſten Alleen wandelnd, wenn man uͤberhaupt eine Art einfoͤrmig lanpſanen Umherbewegens Wandeln nennen kann, da


