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Mal gemauſert hat. Er iſt jetzt bei ſeiner ſechszehnten Haut, bei ſeiner ſechszehnten Idee. Sechszehn in zwoͤlf Jahren! das iſt einer von den Hautverſchwendern! So
iſt er geflattert, der Schmetterling, von Celievre zu
Caſtaings, von Caſtaings zur Tochter Cornier, und von Vidocg zu Papavoine. So hat er nach einander an Ouvrards Einkaͤufe Schaldloshaltung, Gas, Bolivar, Dampfboote, Omnibus, Silo's, ſeidne Huͤte, Polignac, Hometen und Baumwolle gedacht. Warum Baumwolle? Er hoͤrte neulich unter ſeinen Fenſtern rufen:„Suͤperbe Schnupftuͤcher von ſuͤperber Baumwolle!— Zu wie viel? Zu fuͤnf und einen halben Sou!“ Dieſe Ankuͤndigung
verwandelte ihn urploͤtzlich— ſeit dem Augenblick
wurde Pflanzung, Kultur, Einlaufen, Weben, kurz die ganze Eriſtenz der beſcheidenen Wolle gleichſam ſeine eigne. Es war fuͤr ihn ein weiter Horizont nicht ge⸗ kannter Wahrnehmungen, eine neue Welt, ein Ganzes, das Weltall der Baumwolle.
Sprecht ihm von der Wahrſcheinlichkeit des Krieges: „Teufel!“ wird er ſagen,„wenn wir Krieg haben, wird die Baumwolle ſehr bald theuer werden. Aber glauben Sie wohl, mein Herr, daß man jetzt ganz ſuͤperbe Schnupftuͤcher fuͤr fäm und einen halben Son bekommt?“
Sprecht ihm von Endbeung.— Ach!“ wird er entgegnen,„das wundert mich nicht. Der Arbeiter 4 leidet,
———᷑—᷑—ZOCOUOLBñ-A-——


