Teil eines Werkes 
5. Band (1832)
Entstehung
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„ beſten Werken des Alterthums und der großen Meiſter geziert zu ſehen, der Mehrzahl nach mit ritterlichem Eiſenzeug, mit chineſiſchen Schirmen, wunderlichen Trachten und Geraͤthen uͤberladen, nebſt einem Paar Vignetten aus dem diesjaͤhren Keepſake.

Zu dieſen Urſachen der Barbarei muß man noch die Menge widerſprechender Lehrmeinungen und endlich die unausſprechliche Zahl von Kuͤnſtlern ohne Beruf rechnen, welche ſich in dieſe Laufbahn geworfen haben, um ihr Gluͤck zu machen. So wird man ſich leicht erklaͤren, wie ſich der Widerwille gegen Malerei ſelbſt des Publikums bemaͤchtigt hat. Dies ernſtliche Uebel, der Widerwille, hat ſich im verfloſſenen Jahre waͤhrend der Ausſtellung gezeigt, wo ſich mehrere Werke erſten RNanges unter einer Suͤndfluth von Gemaͤlden, vom Mittelmaͤßigen bis zum Abſcheulichen, fanden. Man

haͤtte ſie der Beachtung wuͤrdigen ſollen; die große Maſſe der ziemlich unaufmerkſamen Neugierigen hatte ſich aber darauf geſetzt, den Salon von 1831 fuͤr ſchwach zu erklaͤren, waͤhrend es doch leicht war, ſich durch Vergleichung zu uͤberzeugen, daß bei keiner fruͤhern Ausſtellung die Zahl bemerkenswerther Bilder ſo groß geweſen, als im vorigen Jahre. Aber wie geſagt, die Abneigung gegen die Kuͤnſte, dieſer Uebergang zur Barbarei, entſteht durch die uͤbertriebene Zahl hoͤchſt ſchwacher Kuͤnſtler. Nichts Langweiligeres, nichts Er⸗ muͤdenderes fuͤr das Publikum, als vergleichsweiſe uͤber