Teil eines Werkes 
5. Band (1832)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Von dieſer Zeit Barbarei. 1 8 32.

Beobachten, zergliedern, was ſchoͤn iſt, dann es ver⸗ achten, endlich in Truͤmmer fallen laſſen und ſelbſt nach Beduͤrfniß zerſtoͤren, unter dem Vorwande, die Bruchſtuͤcke zu etwas Nuͤtzlichem zu verwenden— das iſt der bleibendſte Hang gewiſſer Geiſter dieſer Zeit und die Urſache der Barbarei, welche daraus ent⸗ ſpringt.

Die Barbarei, wie Alles hienieden, hat ihre regel⸗ maͤßige Wechſelfolge. Jung iſt ſie ungeſtuͤm, phanta⸗ ſtiſch und roh. Sie wirft ſich mitten durch Ausſchwei⸗ fungen und Grauſamkeiten, durch Boͤs und Haͤßlich, von einem unbewußten Triebe gedraͤngt, auf das Gute und Schoͤne. Wenn aber die Barbarei alt, bedaͤchtig, klug, hoͤhniſch und verdruͤßlich wird, wenn ſie aus Ab⸗ ſcheu und Schlechtigkeit das Boͤſe dem Guten, das