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mit dem Wunſche, die vom Zufall gebotene Gelegenheit recht zu benutzen, zugleich aber auch mit dem feierlichen Entſchluſſe, die Erudition keines Cicerone in Anſpruch zu nehmen. Das ſind Leute, die ich faſt ſo ſcheue, wie Commentatoren eines großen Schriftſtellers oder Heraus⸗ geber gewaͤhlter Werke. Ich will ſelbſt ſehen, aber nicht Alles gezeigt und demonſtrirt haben.
Meine Abſicht iſt keineswegs, hier eine genaue Be⸗ ſchreibung des Invalidenhauſes zu geben und den Weg⸗ weiſer fuͤr Reiſende oder den Cicerone der Leſer zu machen, nachdem ich mich ſo frei uͤber dieſe Herren ausgeſprochen. Es iſt weder eine Topographie, noch eine Statiſtik, noch ein Inventarium, das ich biete, ſondern die einfache Geſchichte meiner Gefuͤhle als Kuͤnſtler, meiner Regungen als Philoſoph waͤhrend meiner Reiſe durch das ungeheure Gebaͤude.
Ich bin in die Kuͤchen hinabgeſtiegen, bin zu den Schlafſaͤlen und Leinwandkammern hinaufgegangen und habe mich uͤberzeugt, daß die Waͤſche wundervoll ge⸗ halten wird, daß die Betten alle Tage gemacht werden und daß die Kaſſerols rein und glaͤnzend ſind, wie die Cymbeln, die einer Bayadere zum Spiegel dienen. Es giebt wahrſcheinlich Inſpectoren, welche bezahlt ſind, um auf das Alles zu ſehen. Ich berufe mich auf ſie. Ich habe nicht einmal die Suppe gekoſtet, weil ich keinen Hunger hatte und nicht Koͤnig bin, und zu dem großen Keſſel, fabelhaften Andenkens, wo ganze Heerden gekocht


