Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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Wie ſagte man ſich ſelbſt ſchon das Beifallklatſchen vor⸗ aus, das dieſer Vorleſung zu Theil werden, und auf welche Perioden, die ausdrücklich für dieſen Effekt berechnet waren, der Ausbruch deſſelben erfolgen ſollte! Die Chronik erzählt, daß die Leichenrede des Dichters oder Geſchichtsſchreibers, dem zu folgen man ſich vorgenommen hatte, aus Vorſicht mehr als einmal ſchon darauf zugeſchnitten ward, ſo daß bereits der Aufzunehmende in Hoffnung, wenn er mit jenem in deſſen hinfälligem Zuſtande ſprach, wie ein Leichenzug⸗ unternehmer das Maaß dazu zu nehmen ſchien. Der Abbee Trublet kam ſtets, ſo oft durch das Journal de Paris ein Todesfall zu ſeiner Kunde gelangte, mit ſeiner Rede in der Taſche von der Kathedrale des heiligen Malo herbei, und endlich gelang es ihm doch, ſie an den Mann zu brin⸗ gen; denn es geſchah ſelten, daß ein unermüdlicher Anhal⸗ ter, wenn er nur immerfort an die Thüre des Louvre klopfte, nicht doch noch zuletzt Einlaß erhalten hätte. Einige Gelehrte ſtellten ſich, als ob ſie ſolche akademi⸗ ſche Aufnahmen verachteten, während ſie ſich doch zu glei⸗ cher Zeit um dieſe Ehre bewarben. Darunter gehörte der Verfaſſer der Metromanie, der ſich für jede Zurückweiſung durch ein beißendes Epigramm rächte, aber doch, ſobald ſich nur eine neue Lücke in der unſterblichen Schaar zeigte, ſeine Beſuche gleich wieder von vorn anfing Mereier und Bernardin von Saint Pierre, ſo wie nach ihnen Chamfort, haben gegen die Exiſtenz der Akademieen geſchrieben. Beide Erſtere haben ſich aber einen Platz darin gefallen laſſen,