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pfohlen zu ſehen, welche die Jury ſchon im Voraus vor⸗ theilhaft ſtimmen, das ſind Vortheile, die der Würdigung wohl werth. Man beſitzt Ehrgeiz, und dieſe Art der Ver⸗ führung wirkt ungemein mächtig auf eine junges, durch den Reiz der Muſik exaltirtes Gemüth. Ich bin ſchon ſeit langer Zeit dem Conſervatoir entlaufen und weiß nicht mehr, wie es darin zugeht: nur das kann ich behaupten, daß im Jahre VIII. der Republik viele Profeſſoren dieſe doppelte Senne auf ihrem Bogen hatten: doctores in utroque. Die muſikaliſche Erziehung iſt beendigt, man hat die erſten Preiſe davon getragen; es handelt ſich jetzt darum, außzutreten. Da giebt's einen Direktor, deſſen Strenge man entwaffnen und die Vorurtheile vernichten muß, welche Neulingen ſtets ſo gern den Weg verſperren. Ehe⸗ dem mußte man die Einwilligung der Kammerjunker haben. Zum großen Vortheile für das Beſte der Kunſt, der Künſtler und der Sitten hat uns die Julirevolu⸗ tion von dieſen Ziehmännchen, dieſen betitelten Lakaien befreit, denen man wohl gern ihre Albernheit verzeihen würde, wenn ſie nur auch weder unverſchämte Wüſt⸗ linge, noch freche Diebe wären. Sind dieſe erſten Hin⸗ derniſſe aus dem Wege geräumt, ſo treten andere ein. Da iſt der Regiſſeur, deſſen Beiſtand vortheilhaft iſt, der erſte Tenor, der Baryton, deren Gunſt man zu gewinnen ſuchen muß, damit ſie die Güte haben, in der Oper auf⸗ zutreten, und gewiſſenhaft zu probiren und zu ſingen, vor⸗ züglich aber, damit ſie der Debütantin nicht, den Sänge⸗


