Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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deriſch weggeworfen, wenn auch die Glücklichen des Jahr⸗ hunderts nicht minder reich ſind, als unter der vormali⸗ gen Regierung. Man ſieht nicht mehr ein ungeheures Ver⸗ mögen in der Chatoulle einer Prima donna verſchwinden, einen goldenen Regen in die Schürze einer Soubrette der komiſchen Oper ſich ergießen. Die jetzigen galanten Her⸗ ren haben nicht mehr ſolche ſtürmiſche Leidenſchaften, die zwei ſchönen Augen Alles aufopferten, und wenn ſolche Doppelſpiegel einer gefühlvollen Seele jeder für 2000 Tha⸗ ler angeſchlagen würden, ſo dürfte es ſchwer fallen, Käu⸗ fer zu finden, die beſſere Bedingungen böten. Das macht zwar nicht reich, aber es hilft wirthſchaften, ſagte eine Sängerin. Vergleicht nur dieſe Revenüe von 1000 Franks monatlich, von der man aber manchmal erſt den zwölften Theil nach ein und dreißig Tagen bekommt, mit den Schäz⸗ zen, welche die Generalpächter, die Prinzen und großen Herren mit unbegreiflicher Beſtändigkeit in die Hände der Damen Antier, de Metz, Laguerre, Arnould, Saint Hu⸗ berty u. ſ. w. ſchütteten, mit den glänzenden Equipagen und Livreen, mit den Hotels dieſer Virtuoſinnen, und Ihr werdet euch nicht wundern, wenn ihre Nachfolgerinnen manchmal den Refrain eines alten Liedes anſtimmen: Die arme Zeit! Die arme Zeit! oder ſich muthig entſchlie⸗ ßen, den Weg der Tugend zu wandeln, weil es ſich wirk⸗ lich nicht der Mühe verlohnt, ihn um einer ſolchen Klei⸗ nigkeit willen zu verlaſſen. Ein Kröſus von ehemals rich⸗ tete ſich wegen einer Sängerin zu Grunde, und ſein toller