Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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7 was es ihm nützt!... Gott mag wiſſen, durch welche Brille er die Gegenſtände betrachtet! Alles vergrößert und entſtellt ſich vor ſeinen Augen, und das Einfachſte und Gleich⸗ ülizi von der Welt nimmt einen feindſeligen, drohenden Charakter an. Betrifft's das Volk, das ein adeliger Beob⸗ achter unterſucht? Das Volk iſt ein wildes Thier, ſtets bereit, Jeden anzufallen, der einen bekannten Namen oder ein Wappen an ſeinem Wagen führt. Ueberall kommen Carmagnolen, die rothen Mützen, die Piken von 1793 zum Vorſchein! Sieht unſer La Bruyère etwas minder ſchwarz, verwirft ſein ſanfter, friedliebender Charakter dieſe gräßlichen Bilder, um bei leichtern Schattirungen zu ver⸗ weilen, will er ſich nicht erzürnen, ſondern erheitern und lachen, ſo mangelt ihm die Gelegenheit dazu auch nicht; Alles außer ſeiner Sphäre, außer ſeiner gewohnten Coterie erſcheint ihm als gemein oder lächerlich. Ueber ſeinen Kreis hinaus findet er nirgend Einfachheit, guten Geſchmack, Natur. Auf dem rechten Ufer der Seine weiß man weder zu kommen, noch zu gehen, weder zu ſprechen, noch ſich niederzuſetzen; ein Bankier führt ſtets ſein Geld im Munde, und ſo prachtvoll auch ſeine Feſte und Bülle ſein mögen, ſind ſie doch nie vollſtändig gut; immer fehlt ein gewiſſes ariſtokratiſches Etwas, das er nun einmal nicht erwiſchen kann. Haben Sie die beiden Zwillinge von Che⸗ vreuſe, einen unglückſeligen Roman des Herzogs von Levis, geleſen? Erinnern Sie ſich, wie er die Liberalen der Mit⸗ telklaſſe ſchildert? Er will ihnen nicht übel, im Gegen⸗

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