Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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Der Marquis.

Ich habe mich nicht wieder angeſchloſſen, ſondern bin ſtets meinem Vaterlande angeſchloſſen geblieben, und unterſtütze von ganzem Herzen die, welche es vor Anarchie bewahrt haben. Alſo wieder auf Ihr Geſpräch zurück. Sie beſchuldigten ſich Beide gegenſeitig, die Klaſſen nicht zu kennen, zu deren einer oder der andern Sie Beide ge⸗ hören. Sie hatten alle Beide Recht. Der Adel und der übrige Theil Frankreichs haben ſich nie gekannt, noch ver⸗ ſtanden. Ihre gegenſeitige Abneigung iſt vielleicht milder geworden; es iſt nicht mehr Haß, aber Bitterkeit und Mißtrauen, was ſie gegen einander empfinden, und doch ſind alle dieſe mehr oder minder feindſeligen Gefühle von jeher nur ein langes Mißverſtändniß geweſen, und ſind es noch. Ein Mißverſtändniß, das beſonders für die Ariſto⸗ kratie ſehr unſelig war, aber nicht für dieſe allein, ſondern für ganz Frankreich, das darunter litt. Was ſollen wir nun noch jetzt verlangen? Welche Hinderniſſe haben wir nun noch zu überwinden? Wo ſollten ſich noch Schwie⸗ rigkeiten finden, wenn die verſchiedenen Klaſſen der Staats⸗ bürger gemeinſchaftlich fortſchritten? Sonderbare Lagel Töch⸗ ter derſelben Mutter, auf demſelben Boden geboren, ſchei⸗ nen ſie zwei verſchiedene Länder zu bilden. Wenn irgend ein Neugieriger, der zu der einen von ihnen gehört, ſich zufällig los macht, um die andere zu beſuchen, iſt er ein unerſchrockener Reiſender, ein zweiter Robinſon, der einen neuen Welttheil durchforſchen will. Und Gott mag wiſſen,