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Gegners da geweſen wäre, ich glaube, ich hätte ihn er⸗ droſſelt.“
„Der Kampf dauerte immer fort. Herr Alfred lachte bitter; mein Herr war ruhig und kalt.“
„Aha!“ rief Herr Alfred.“
„Sein Degen hatte den Arm meines Herrn berührt und es floß Blut.“ 4
„Das iſt Nichts,“ antwortet dieſer;„nur weiter!“
„Ich verlor große Schweißtropfen.“
„Die Sekundanten näherten ſich. Herr Eugen winkt ihnen mit dem Arm, ſich zu entfernen. Sein Gegner be⸗ nutzt dieſe Bewegung; er legt ſcharf ein, mein Herr kann ſo ſchnell nicht ausweichen, und das Blut fließt aus ſeinem Schenkel. Ich ſetze mich auf den Raſen, meine Beine wollten mich nicht mehr tragen.“
„Herr Eugen blieb jedoch immer gleich ruhig und ge⸗ laſſen; nur durch die geöffneten Lippen ſah man, wie ſeine Zähne ſich klemmten. Das Waſſer lief von der Stirn ſeines Gegners; er wurde matt.“
„Mein Herr trat einen Schritt vorwärts: Herr Alfred gab nach.“
„Ich glaubte, Sie wichen niemals zurück!“ ſagte er.
„Herr Alfred machte eine Finte. Der Degen meines Herrn bot die Parade mit ſolcher Kraft, daß der ſeines Gegners ſo weit auswich, als hätte er militairiſch gegrüßt;
einen Augenblick war ſeine Bruſt ohne Deckung, und der Degen des Herrn Eugen flog bis ans Heft hinein.“


